"Ordo Socialis (lat. für: Soziale
Ordnung) ist ein Oberbegriff für die Christliche Soziallehre.
Unter diesem Titel sind eine Reihe wichtiger Publikationen von
Wissenschaftlern und Praktikern erschienen, die die Grundregeln des
menschlichen Zusammenlebens von der Person über Familie, Verbände,
Unternehmen, Staat bis zur internationalen Gemeinschaft durchleuchten.
Dabei wird klar Position gegenüber anderen Gesellschaftslehren, vor
allem dem Marxismus bezogen. Vieles wird aus dem Naturrecht und
Jahrhunderten Erfahrung und Denken, vor allem des
abendländisch-christlichen Raumes abgeleitet. Wichtige Werke sind unter
www.ordosocialis.de/authors abzurufen, u.a.
von Josef Kard. Höffner (Professor und Bischof), P.H. Werhahn
(Unternehmer)."
Siehe Wikipedia:
http://www.dewiki.net/ordosocialis.html
Über den Verein:
pdfDer Begriff ORDO SOCIALIS stammt von dem
sozial engagierten Pfarrer Carl Sonnenschein aus dem Berlin der 30er
Jahre des letzten Jahrhunderts. Nach seinem Tod hat der BKU in den 80er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Titel erworben und entsprechend
als Marke international registriert. ORDO SOCIALIS ist somit eine
wissenschaftliche Tochter des BKU.
Der Anstoß zur Gründung des Vereins ging
1985 von dem internationalen Kongress in Rom „Kirche und Wirtschaft in
der Verantwortung für die Zukunft der Weltwirtschaft“ (siehe
gleichnamige Veröffentlichung auf unserer Website unter:
authors &
publications) aus, an dem über 400 Unternehmer und Repräsentanten der
Kirche aus der ganzen Welt teilnahmen. Zu den Rednern gehörten neben den
Kardinälen Ratzinger, Casaroli und Papst Johannes Paul II. auch der
Erzbischof von Köln, Joseph Kardinal Höffner, Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz und langjähriger Berater des BKU (1949 – 1962). Sein
Thema lautete: „Die Weltwirtschaft im Lichte der Katholischen
Soziallehre“.
Es waren insbesondere die Ausführungen der
Kardinäle Höffner und Ratzinger über den Beitrag der Katholischen
Soziallehre zur Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland,
die eine nachhaltige Diskussion auch in der deutschen Öffentlichkeit
über wirtschaftsethische Grundfragen auslösten. Heute geht es um den
Beitrag der Katholischen Gesellschaftslehre für die Gestaltung der
Globalisierung und für das weltweite Gemeinwohl.
Zunächst waren die Entwicklungsländer das Ziel von
OS mit Publikationen in Englisch, Spanisch und Französisch.
Zielgruppen dieser Veröffentlichungen waren und sind Meinungsbildner wie
Politiker, Journalisten, Lehrer und Professoren, Priester und
Unternehmer/Manager. Die Verbreitung erfolgte auch im Zusammenhang mit
Schwesterverbänden des BKU im Rahmen der UNIAPAC, Internationale
Vereinigung Christlicher Unternehmerverbände in Brüssel, sowie in
Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 öffnete
sich ein neues Feld von besonderer Dringlichkeit. OS-Publikationen
wurden seitdem in fast allen Sprachen Mittel- und Osteuropas verbreitet
und zum Teil dort auch vor Ort gedruckt (vgl. Erfahrungsberichte unter:
Events/News:
Experience Reports with OS-Writings).
Das Hauptwerk der Katholischen Soziallehre in
deutscher Sprache, die Christliche Gesellschaftslehre von Joseph
Kardinal Höffner (1963) ist 2002 von Prof. Dr. Lothar Roos in einer
bearbeiteten und ergänzten Fassung neu herausgegeben worden. Inzwischen
wurde sie in zehn Sprachen übersetzt.
Die Veröffentlichungen von OS sollen Anstöße
geben, um in den jeweiligen Ländern die dort anstehenden Entwicklungen
der Gesellschaftspolitik aus der Sicht der Erfahrungen der Katholischen
Soziallehre zu beurteilen und mitzugestalten.
Bis Ende 2007 wurden die Veröffentlichungen
ausschließlich gedruckt in einer genormten Heftform bzw. als
Taschenbücher in den verschiedenen Ländern. Inzwischen werden die Texte
auf unserer Internetseite global angeboten. Es soll damit bewusst ein
Beitrag zur Globalisierung geleistet werden.
Köln, Januar 2010 /
Kontakt:
gf@ordosocialis.de
/ Text als pdf
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